PlayStation VR-System Kabelsalat

PSVR: Kabelsalat im Jahre 2016

Ich mag es ja kaum glauben, es ist aber leider die bittere Wahrheit. Wer muss sich daheim noch großartig mit etlichen Metern an Kabeln des öfteren herumplagen? Die TV-Ecke mitsamt TV, PS4, AV-Receiver, Apple-TV und Co. beherbergt natürlich eine Menge an verschiedenen Kabeln, wie Strom- und Bild-/Tonübertragungskabel. Jedoch liegen diese – wenn man alles einmal richtig verstaut hat – bis auf Weiteres erstmal unangetastet herum. Bei der PlayStation VR werde ich als PSVR-User jedoch damit ständig konfrontiert und das im Jahre 2016.

PlayStation VR Kabelsalat

Kabelsalat PSVR-System

 

Anfang des Monats kündigte Oculus eine “Wireless Version”, aber damit günstigere Variante seines VR-Headsets Rift an. Klar, als aller erstes denkt man dabei an Einsparungen in Sachen Performance, da sie ja nun eine breite Masse ansprechen soll, die nicht bereit ist in Summe bald 2.000€ an Hardware auszugeben, nur um für ein paar Minuten am Stück in die virtuelle Welt eintauchen zu dürfen. Nach kurzem Nachdenken, hat diese Meldung jedoch einen Vorteil – eine Kabel lose Ausführung – keinen Kabelsalat.

 

Wer eine PSVR bisher sein Eigen nennen darf, wird bei diesem Gedanken ganz hellhörig werden. Zwar gibt es noch nicht so viele Games und Demos für Sonys VR-System, die man nativ im Stehen spielen sollte, trotzdem fühlt sich die Kabelstrippe bereits im Sitzen einfach nur falsch und altbacken an. Egal ob im Stehen oder Sitzen, ständig läuft man Gefahr sich zu verheddern, drauf zu treten oder sich einfach nur zu verknoten. An dieser Stelle ergeben die Promovideos der PlayStation VR-Tour Sinn: Assistenten, meist Weibliche, halten für den Tester des VR-Headsets das Kabelbündel wie Brautjungfern beim Marschieren das Brautkleid. Sony wollte wohl ungern Bildmaterial von solchen Verhedderungsspielchen festhalten. Wären ja eventuell abschreckend.

 

Eigentlich ist das nur so eine Kleinigkeit und vor Jahren würde sich niemand darüber so groß beschweren. Allerdings schreiben wir das Jahr 2016, wo ich so gut wie alles “wireless” übertragen kann. Dieser Kritikpunkt muss bei der nächsten Generation der PSVR unbedingt gefixt werden. Es reicht schon, dass man sich dank Immersion in der virtuellen Welt zurechtfinden muss und bei jedem Starten der VR und des VR-Games darauf hingewiesen wird, dass man seine Umgebung freiräumen soll – aber wie soll ich das denn bitte schön anstellen, wenn ich neben mir und an mir dicke Kabel herunterhängen habe, die schon bald an Unterseekabel (überspitzt ausgedrückt) erinnern? Ganz problematisch wird es ja auch noch, wenn ich zusätzlich ein Gamer-Stereo-Soundheadset aufsetze, die meistens eher längere Kabel besitzen und den Kabelsalat perfekt machen.

 

Eines haben die auf dem Boden liegenden Kabel ja was Gutes. Mit denen kann man sich ja nach Orientierungslosigkeit in der VR neu orientieren: “ahh, da liegen die Kabel, dann muss da ungefähr geradeaus der Fernseher/die Kamera sein”. 😉

 

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